10 in 1
im Rahmen der Veranstaltung ESSENS KREATIVE KLASSE zeigt zone E sein Programm

Gosbert Adler, Eva Bertram, Antja Dorn, Marc Grümmert, Thomas Kemper, Iris Kettner, Klaus Küster, Knut Wolfgang Maron, Kenneth van Sickle, Janet Zeugner

80 Essener Unternehmen und Institutionen laden zu einem Festival der Kreativwirtschaft mit spannenden Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet ein.

Die zone E hat am 23.11. & 24.11.07 von 14 - 19 Uhr geöffnet.

 

Essens Kreative Klasse

Iris Kettner - Skulpturen
Vernissage Do. 26. Juli, 19 Uhr
26.07. - 04.11.2007

In der Ausstellung »Skulpturen« zeigen wir im monatlichen Wechsel drei Einblicke in das Schaffen der in Berlin lebenden Künstlerin Iris Kettner.

Ihre Arbeiten deuten fundamentale, existenzielle, menschliche Emotionen neu. Konstruierte textile Skulpturen in archetypischen Situationen verdichten die geschaffenen Kreaturen zu überzeugenden Wesen, die uns an ihrer Welt und ihrem Sein auf magische Weise teilhaben lassen, weil sie uns in ihrer Entrückung so erscheinen, als ob sie zum Leben erweckt seien.

 

Bilder zur Ausstellung

© Julia Majewski

Von Wegen, Streifen Und Prozessen
Rauminstallation von Julia Majewski
Finissage so. 22. Juli 2007, 19 Uhr
10.07. - 22.07.2007

Für den begrenzten Zeitraum von 13 Tagen wird die zone E für die Rauminstallation von Julia Majewski genutzt. In Anlehnung an das Projekt „Von Wegen, Streifen und Prozessen“ (Mai 2007) wird die Essener zone von der Künstlerin bezogen und kontinuierlich verändert. Zuvor wurden bereits vier leerstehende Läden durch ähnliche Interventionen besetzt. Aus diesen umgestalteten Räumen werden transparente Bildebenen in die aktuelle Rauminstallation des Kunstraums als Zitate eingefügt.

 

Rote, grüne und blaue Streifen verändern den Raum. Der so geschaffene Minimalismus wirkt sich auf das Erscheinungsbild seines urbanen Umfeldes aus. Wir laden Sie ein den Prozess der Wandlung zu begleiten. Bitte setzen Sie sich direkt mit Julia Majewski in Verbindung oder schauen Sie einfach rein.

 

Zur Finissage werden Julia Majewski und Knut Wolfgang Maron anwesend sein. Herr Prof. Heiner Wilharm hält eine Einführungsrede.

 

Julia Majewski (*1981) absolvierte 2003/04 ein Jahr an der Accademia di Belle Arti Pietro Vanucci (Perugia, Italien). 2005 bekam sie den Designförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie beendet mit dem Projekt „Von Wegen, Streifen und Prozessen“ das Kommunikationsdesignstudium an der Fachhochschule Dortmund bei Frau Prof. Sabine an Huef und Herrn Prof. Heiner Wilharm.

 

www.vonwegenstreifenundprozessen.de

Bilder zur Ausstellung

Miniretro
Kenneth van Sickle - New York
Vernissage Do. 19. April, 19 Uhr
20.04. - 07.07.2007

In der Ausstellung MINIRETRO zeigen wir einen Rückblick auf das über 50 jährige Schaffen des New Yorker Fotografen und Filmemachers, dessen Arbeiten u.a. in den Sammlungen von Museum of Modern Art und Metropolitan Museum of Art vertreten sind.

Kenneth van Sickle (*1932), der über das Zeichnen als Student bei George Grosz schon früh zur Fotografie kam und dann mit Robert Frank zusammenarbeitete und mit Duane Michaels ausstellte, ist bekannt für seine atmosphärischen Aufnahmen von New York und Paris sowie der ewigen Bohème. In der Präsentation werden alle Arbeiten ebenbürtig nebeneinander gezeigt. Vom Jazz beeinflusste Schwarz-Weiß-Aufnahmen der fünfziger Jahre, stehen neben Fotomontagen der siebziger Jahre und aktuellen Farbaufnahmen. Sie entwickeln dabei eine durch den Zeitstrom geprägte Einheit.

 

Im Anschluss wird diese Ausstellung im Kunstverein Roter Pavillon Bad Doberan zu sehen sein. Vernissage 14. Juli 2007 um 17 Uhr.

 

Weitere Infos zu Kenneth Van Sickle

Bilder aus der Ausstellung im Roten Pavillon Bad Doberan

Potatoes, aus: Imbisse, 230x200cm

Antje Dorn - Imbisse
Vernissage Do. 25. Januar, 19 Uhr
26.01. - 15.04.07

Imbisse von Antje Dorn skaliert unsere Beziehung zu den elementaren Bedingungen unseres Lebens neu. Malerei architektonischer Skulpturen, Malerei von Bauwerken der klassischen Moderne, von Kiosken, Miniaturbauten und Verkaufsständen nehmen vollformatige Lettern auf, die sich mit übererträglicher Leichtigkeit zu Worten essentieller Grundnahrungsmittel formen – auf eine unorthodox ästhetische Weise. Dorn arbeitet in Öl und Lack, auf Bildträgern aus wieder verwendeten Offsetplatten mit Dachpappennägeln, auf Holz gezimmert. Die Künstlerin, die neben der Malerei auch mit Film und Foto arbeitet, knüpft an die Semantik ihrer Bücher, Fotos und Zeichnungen an. Sie setzt die Begriffe "Wohnen" und "Leben" mit den Begriffen der lebensnotwendigen Nahrungsmittel in Relation - alles Platzhalter für eine Welt, die bereits in Fragmenten existiert, bisher jedoch so radikal und visionär weder formuliert noch postuliert wurde. In einer Warenwelt, deren Marken ihre Logos, Signets, Pictos, Zeichen und Ikonen laut und bunt von den Häusern und Hochhäusern zu uns herabschleudern, besetzen diese Zeichen in unserer Vorstellung ganze Arreale und legen uns in narrative Assoziationsketten. "Imbisse" sprengt diese Assoziationsketten mit heiterer, souveräner Leichtigkeit. Die Malerei wird in diesem Kontext dazu verpflichtet, sich wieder mit ernst zu nehmenden Botschaften zu beschäftigen und dafür eine neue Form zu entwickeln. Sie schafft es, reduzierte, wesentliche Begriffe unserer tagtäglichen Lebens(mittel)notwendigkeiten wieder zurechtzurücken und bringt uns auf kraftvolle Art zu reformierten Werten zurück, die wir schon lange als empfunden gedacht haben und die uns Antje Dorn nun endlich gemalt hat.

 

Weitere Infos zu Antje Dorn

 

Aus der 13-teiligen Serie: Drittes Licht, 1990

Klaus Küster - Segmente, Sequenzen, Sedimente
Vernissage Do. 9. November, 19 Uhr
10.11.06 - 21.01.07

Klaus Küster zeigt Ausschnitte aus seinem umfangreichen Werk.

 

Parallel zu der Ausstellung in zone E wird am SA. 18.11.06 um 16.00 Uhr die große Retrospektive von Klaus Küster in der Galerie der Stadt Remscheid eröffnet. Schaffstraße 7-9, 42853 Remscheid, Tel: 02191.162798

 

In (nicht nur) fotografischen Arbeiten zielt Klaus Küster auf die Kontextualisierung von Realität, Bild und Abbild. Neben der Kamera-Fotografie arbeitet er an Chemiegrafien, Fotogrammen und luminoplastischen Reliefs (LPR). LPR ist eine von ihm zu Beginn der 70er Jahre entwickelte Methode, bei der durch vor der Belichtung erfolgte mechanische Bearbeitung des Bildträgers (Papier, Film) ein partiell- plastisches Kamera-Foto oder ein plastisches Fotogramm entsteht.

 

Die hier abgebildete Fotografie aus der 13-teiligen Serie "Drittes Licht" von 1990 zeigt das im 18. Jhdt. gemalte Portrait eines Heiligen, welches nach dem "ersten Licht" der Malerei durch das "zweite Licht" der fotografischen Aufnahme auf die durch Licht und Schatten bestimmte Adhärenz von Ölfarbe und Leinwand verweist, und nun den ursprünglich beabsichtigten Inhalt der Malerei jetzt in das "dritte Licht" einer inzwischen "mehrzeitigen", vielschichtigen Wahrnehmung überführt.

 

Weitere Infos zu Klaus Küster